Eschweger Taufbecher – ein Rätsel um ein Beschauzeichen

Meister CM, Becher um 1650, Inschrift und Wappengravur 1738

Silber, getrieben, gegossen, ziseliert, punziert, graviert; H. 11,8 cm, Dm. Fuß / Kuppa 9,2 / 11,2 cm, 352 g

BZ: nicht gedeutet im Hochoval (H.5,2 mm)

MZ: CM im Queroval (Br. 4 mm)

bez.: in 3 Kartuschen:

1. MARIA/FRANCIS/CA LAND

2. Wappen

3. GRÄFIN/ZV HES/SEN GG/V HL

Umschrift am Lippenrand: ESCHWEGE DEN 19 TEN NOVEMBER 1738

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Drachen“töter“ – ein Rätsel um ein Beschauzeichen

In jüngster Zeit sind mir zwei Löffel begegnet, deren Beschauzeichen viele Gemeinsamkeiten haben, so dass ich davon ausgehe, dass beide Löffel aus der selben Stadt kommen könnten.

Die beiden Löffel haben als Beschauzeichen einen Drachen, darauf stehend eine Person.

MZ: CF/S noch nicht bekannt

Der eine Löffel ist 1823 datiert und hat das Meisterzeichen (CF/S), der andere hat eine Form um die Laffe herum, die etwas an alte Löffel aus Franken aus der Zeit um 1770 erinnert. Das Meisterzeichen ist undeutlich, wohl aber (I ? / K).

Wappen der Stadt Jena
Jena
Wappen der Stadt Kahla
Kahla

Eine Überprüfung der Stadtwappen in Thüringen führt zu den Städten Kahla, mit der heiligen Margarete über einem Drachen und Jena, wo das Wappen neben den Weintrauben auch den Erzengel Michael zeigt, der über einem Drachen steht. „Drachen“töter“ – ein Rätsel um ein Beschauzeichen“ weiterlesen